Du zählst als "Shootingstar" der Berlinale zu den zehn begabtesten Nachwuchstalenten Europas. Eine tolle Auszeichnung...
Ja, das klingt doch nicht schlecht. Ich fühle mich sehr geehrt.
Was kommt während der Berlinale auf dich zu?
Es geht in erster Linie darum, bei internationalen Filmemachern und Castern vorstellig zu werden.
Reizt es dich, im Ausland zu arbeiten? Wie hört sich Hollywood für dich an?
Ich muss sagen, dass mir das Land, in dem ich drehe, relativ egal ist. Mir kommt es auf das Drehbuch und den Regisseur an. Wenn das stimmt, dann drehe ich wahnsinnig gerne in Deutschland. Dann würde ich aber auch in Frankreich oder Hollywood drehen. Hollywood um Hollywood willen - das wäre nichts für mich.
Fühlst du dich selbst überhaupt noch als Shootingstar?
Man kann bei der Berlinale Shooting Star werden, bis man 32 Jahre alt ist. Insofern ist der Shooting Star eine andere Kategorie als die des Newcomers. Trotz, dass ich schon sehr viel gemacht habe finde den Titel als Anrede schön. So, als dürfe man auch noch mal ein paar Fehler machen. Als müsse man nicht immer perfekt sein. Das gefällt mir.
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