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Nina Deißlers vierter und letzter Vorschlag: direkt ansprechen - ohne Netz und doppelten Boden. "Ich gehe in eine Männergruppe rein und sage ,Hey Jungs. Wie sieht's aus? Macht ihr einen Männerabend oder könnt ihr noch ein bisschen weibliche Unterhaltung gebrauchen?'" Da Frauen genauso selten allein unterwegs sind wie Männer, erscheint die Vorgehensweise plausibel. "Ich scherze mit dem einen, plaudere mit dem zweiten und frage den dritten, ob er mir etwas zu Trinken holt", sagt Deißler. "Dann sage ich: ,Übrigens, ich bin mit ein paar Freundinnen da' und schaue zu den Frauen rüber. Das ist der Moment, in dem kein Mann mehr mich anguckt, weil alle an mir vorbeispähen." Nach Meinung der Flirtexpertin kann diese Übung gar nicht ins Leere laufen, denn Männer würden in dieser Situation automatisch in Wettbewerb miteinander treten. Sie konkurrierten um die besten Ergebnisse. Man denke nur an Männergespräche: Fußballresultate, Börsenkurse, Berufserfolge. Gesprächsthemen, die bei einem Flirtgespräch mit einer Frau eher kontraproduktiv seien. Sie interessieren sich eher dafür, was ihn an seinem Job fasziniert. Ein paar Worte sollte jeder Flirter, egal ob Mann oder Frau, aus seinem Vokabular streichen. "Gewöhnt euch das Wort ,man' ab." "Vielleicht", "eigentlich", "irgendwann" - weg damit! "Sagt eure Meinung geradeheraus." Falsch: "Vielleicht kann man irgendwann mal einen Kaffee miteinander trinken." Richtig: "Ich würde total gerne einen Kaffee mit dir trinken. Gib mir doch mal deine Nummer. Ich rufe dich diese Woche an." Mal ehrlich, wem würden Sie eher ihre Telefonnummer geben?
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