Von A bis Z auf Beischlaf eingestellt
Stichwort Sex
Als Frau durch das Rotlichtviertel, nackt auf dem Fußballfeld, freie Liebe im Park: Wir zeigen in unserer Bildergalerie alles, was Sie schon immer über Sex in Ihrer Stadt wissen wollten.
Machthaber:
Früher gab es mit dem legendären Willi Bartels noch so etwas wie einen König von St. Pauli. Heute ist die Machtsituation undurchsichtiger geworden, selbst die Polizei weiß nicht genau, wer dort das Sagen hat. Sowohl albanische Banden als auch die berüchtigten Hells Angels kämpfen um Prostituierte, Immobilienbesitz und Respekt auf dem Kiez.
Mann liebt Mann:
Zwar haben die Bremer keinen spezifischen Schwulenstrich und Stricher sind in Sexkinos nicht gern gesehen, doch das Internet führt die gleichgeschlechtlichen Sexpartner zusammen. Der Club "Zone 283" in der Neustadt bietet Gays einen Ort, der das Fetisch-Herz höher schlagen lässt. Hier wird gefesselt, geschlagen und auf Naked-Sex-Partys zügellos gefeiert.
Musik:
Viele Berliner Künstler kokettieren mit der Lust. Elektro-Rockerin Peaches zeigt sich gerne in frivolen Posen, Rapperin Jasmin Shakeri bringt anstößige Reime, ihr Berliner Kollege King Orgasmus One steht dem nicht nach und rappt gleich am Porno-Set. Und die Berliner DJs Massimo Sex d'Elektro und Drama Nui haben auch nichts anderes als Sex im Kopf.
"München liebt dich":
Der Slogan zum 850. Stadtgeburtstag ist wahr - zumindest im Sommer. Da bieten München und das nahe Umland so viele romantische Plätzchen, dass man gar nicht umhinkommt, sich zu verlieben: in diese Stadt.
Macher:
"Es stimmt schon", sagt Frank Hanebuth, 44, im PRINZ-Interview, "der Steintor-Chef bin ich." Dabei wird der groß gewachsene 44-Jährige mit dem kräftigen Händedruck nicht müde zu betonen, dass das Gemeinschaftsgefühl unter den Hannoveraner Clubbetreibern Grundlage des Kiezerfolgs als Vergnügungsviertel ist. Seit 25 Jahren kennt er das Rotlichtviertel, erinnert sich an Zeiten, da man bei "Boxkämpfen als Lude in den ersten Reihen saß" - dort, wo heute die Promis sitzen. Zwar liegt der Anteil des Sexgewerbes mit seinen 12 Bordellen und 200 bis 250 Prostituierten am Gesamtumsatz bei 50 Prozent, doch die bunte Clubgemeinschaft hat das Viertel gesellschaftsfähig gemacht. "Leute kommen von auswärts, um hier ein Wochenende zu verbringen. Da können sie sich mal gehen lassen, ordentlich trinken, essen und auch Sex haben." Und: "Schießereien wie früher gibt es hier nicht mehr." Das stimmt. Wohl auch halten manche die hannoverschen Behörden in Sachen Hanebuth eher für zurückhaltend.
Michel Friedman:
"Paolo Pinkel", der Deckname, unter dem sich Michel Friedman angeblich Nutten und Koks bestellt haben soll, war das einzig Lustige an dem Sexskandal von 2003. Die Wahrheit ist jedoch oft frei von Humor: Das schnöselige Pseudonym beruhte auf einem Hörfehler der Polizei. In Wirklichkeit nannte sich Friedman bei seinen nächtlichen Umtrieben schlicht "Pinkas" statt "Pinkel".
Masochistentreff:
Stuttgarts größtes Masochistentreffen findet circa alle zwei Wochen auf der Waldau statt: Heimspiele im Stadion der Stuttgarter Kickers. stuttgarter-kickers.de
Mätressen:
Genügend davon hatte zumindest König August der Starke, dem man eine sehr hohe Potenz nachsagt. Er soll über 354 Kinder gezeugt haben. Seine bekannteste Mätresse war Grafin Cosel, die später auch dafür büßte. Auf vielen seiner Lustschlösser wurden die wildesten Partys gefeiert, wo am Ende des Abends die Gäste meistens ihre Hüllen fallen ließen.
Mächtig was los:
Anfang April eröffneten "Daggi und Marc" das "Swinger-Paradies Deluxe" neu. Das ist Nordbayerns größter Swingertreff mit Erotic-Disco. Eine Koop mit dem Club Shangrila Nürnberg besteht außerdem. Die Zehnerkarten für Paare kosten 200 Euro und gelten in beiden Clubs. Die Partyfotos auf der Homepage sind lecker. daggi-marc.de
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