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Kameramann

Sebastian Vellrath, 30

Erst kommt der Schock, dann muss es weitergehen. Fünf Menschen erzählen, wie sie mit dem Jobverlust umgehen und warum Erwerbslosigkeit neue Energie freisetzt...


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Nutzt seine freie Zeit, um endlich eigene Projekte zu verwirklichen: Sebastian Vellrath.


Wie geht's?
Ich fühle mich wohl, habe aber auch das Bedürfnis, wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Den habe ich zwar im Moment auch, doch wenn man beschäftigt ist, weiß man seine Freizeit oft besser zu nutzen, als wenn man dauernd frei hat - unfreiwillig.

Auf was können Sie in der Arbeitslosigkeit am leichtesten verzichten?
Ich gehe nicht mehr essen, außerdem trinke ich viel weniger Kaffee.

Was war denn das Letzte, das Sie sich gekauft haben, bevor Sie entlassen wurden?
Ein Notebook. Ich habe aber auch viel zu viel Geld für Alkohol und Zigaretten ausgegeben.

Was würden Sie tun, wenn Sie keinen Job mehr finden?
Als Kameramann und Cutter ist es sowieso besser, freiberuflich zu sein. Ich nutze die Zeit jetzt, um mich weiterzubilden, und werde dieses Jahr noch ein paar Leuten mit meinem Können helfen, ihre Projekte zu verwirklichen. Ich arbeite zurzeit viel an eigenen Projekten und Filmbeiträgen, die ich schon immer machen wollte.

Was bedeutet Arbeitslosigkeit für andere? Wie gehen sie damit um? Die Antworten finden Sie in unseren Interviews mit Ulrich Moorkamp (Eventmanager), Jessica Clavie (Schneiderin), Anne Postrach (Journalistin) und Sina Draeger (PR-Beraterin).


Wir begleiten Menschen, die den Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen: Sie schulen um, lassen sich coachen, machen sich selbstständig oder suchen ganz einfach einen neuen Job. Ihre Erfahrungen bloggen sie auf blog.prinz.de/job.
 
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