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PR-Beraterin

Sina Draeger, 30

Erst kommt der Schock, dann muss es weitergehen. Fünf Menschen erzählen, wie sie mit dem Jobverlust umgehen und warum Erwerbslosigkeit neue Energie freisetzt...


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Definiert "Arbeit" künftig ganz neu: Sina Draeger.


Wie wichtig war der Job für Sie?
Ich war erstaunt darüber, wie unangenehm es mir anfangs war, den Leuten zu erzählen, dass man mir gekündigt hat. Obwohl ich wusste, dass es allein an der wirtschaftlichen Lage der Agentur lag, war doch mein Selbstwertgefühl angeknackst.

Was würden Sie denn alternativ gern machen?
Ich werde mich wohl selbstständig machen. Ich glaube generell, dass die momentane wirtschaftliche Situation uns dazu zwingt, Begriffe wie "Arbeit" ganz neu zu definieren. Am Ende des Lebens sagt ja niemand "Hätte ich doch nur noch einen Tag mehr im Büro verbracht", sondern alle sagen "Hätte ich doch das Leben mehr genossen und mit Menschen verbracht, die mir am Herzen liegen".

Was bedeutet Arbeitslosigkeit für andere? Wie gehen sie damit um? Die Antworten finden Sie in unseren Interviews mit Stephan Vellrath (Kameramann), Ulrich Moorkamp (Eventmanager), Jessica Clavie (Schneiderin), und Anne Postrach (Journalistin).


Wir begleiten Menschen, die den Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen: Sie schulen um, lassen sich coachen, machen sich selbstständig oder suchen ganz einfach einen neuen Job. Ihre Erfahrungen bloggen sie auf blog.prinz.de/job.
 
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