Wie werden wir morgen arbeiten?
Jobs der Zukunft
Wie und wo werden wir auch in zehn oder zwanzig Jahren noch eine Arbeit finden? Sechs Schritte, die in eine neue Zukunft weisen.
Interesse, Leidenschaft und Talent sind für den Traumberuf das Wichtigste
Doch noch wichtiger als die Prognose, welche Jobs in Zukunft nachgefragt werden, ist die Frage nach der eigenen Motivation. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hält sich daher mit allgemeingültigen Prognosen bewusst zurück. Die Aussage für den Durchschnitt sage wenig über die Chancen des Einzelnen aus, und die Gültigkeit einer Prognose sei zu gering, als dass sie die Berufswahl eines Menschen beeinflussen sollte. Man sollte sich also weder von der Arbeitsmarktsituation noch von speziellen Berufsprognosen leiten lassen. Denn je mehr Leute sich danach richten, desto eher entstehen extreme Mangel- oder Überschusssituationen, wie der akute Ärztemangel jetzt wieder zeigt.
Volkswirtschaftler nennen das Phänomen "Schweinezyklen". Waren gerade noch Ingenieure gefragt, zeigt eine Auswertung der Stellenangebote von April 2008 bis März 2009 des weltweit größten Zeitarbeitsvermittlers Adecco, dass die Branchen, die von der gegenwärtigen Krise betroffen sind, wie etwa der Anlagen- und Maschinenbau, ihre Personalsuche stark eingeschränkt haben. Entsprechend geht auch die Nachfrage nach Ingenieuren zurück.
Trotz täglich neuer Krisenschlagzeilen und Horrormeldungen vom Arbeitsmarkt sollte man sich also bei der Wahl des Studiums und des Berufes nicht verunsichern lassen. Die Frage nach Talenten, Interesse und Leidenschaft bleibt bei der Suche nach dem Traumberuf nach wie vor die wichtigste.
Alexa von Heyden
Erst kommt der Schock, dann muss es weitergehen. Stephan Vellrath (Kameramann), Ulrich Moorkamp (Eventmanager), Jessica Clavie (Schneiderin), Anne Postrach (Journalistin) und Sina Draeger (PR-Beraterin) erzählen, wie sie mit dem Jobverlust umgehen und warum Erwerbslosigkeit neue Energien freisetzt.
Ein Weg aus der Arbeitslosigkeit ist die Selbstständigkeit - Henning Koch hat ihn erfolgreich gewählt. ...mehr
Arbeitslosigkeit ist kein abstraktes Phänomen, sondern immer auch ganz eine persönliche Geschichte. ...mehr


