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Restaurants & Cafés


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Im Laurent brennt Tim Matthiesen ein kulinarisches Feuerwerk ab.


LAURENT
Stadtteil: Altona
Zu Lebzeiten von Manuel Stocker war die Max-Brauer-Allee 80 eine ausgezeichnete Adresse für gehobene Kochkunst - nun ist sie es wieder: Spitzenkoch Tim Matthiesen hat sich der ungewöhnlichen, gediegenen Räume angenommen und sie als "Laurent" neu eröffnet - benannt nach Laurentius von Rom, dem Schutzpatron all jener, die wie Köche mit Feuer zu tun haben. Gut so, denn vom Amuse gueule (Wachtelei auf Rindstatar und ein wolkiger Meerrettichschaum) bis zur Portweincreme mit Thai-Mango, Schokoladensorbet und gepfefferten Pinienkernen brennt Tim Matthiesen ein kulinarisches Feuerwerk ab, von dem die Putten an der Decke einen heißen Po bekommen müssten.
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Henssler & HensslerHENSSLER & HENSSLER
Stadtteil: Altona
Zwar nah am Wasser gebaut, gibt es von der Terrasse des "Henssler & Henssler" trotzdem wenig davon zu sehen. Egal, gegen die kulinarischen Höhenflüge des Steffen Henssler verblasst sogar das Elbpanorama. Für die Hafenstimmung sorgen tutende Schiffe und kreischende Möwen, für Eindrücke aus aller Welt die raffiniert gewürzten Kreationen des Küchenchefs. Tipp: zum Auftakt unbedingt Oyster-Shooter ordern.
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Zum alten SenatorZUM ALTEN SENATOR
Stadtteil: Neustadt
Theorie und Praxis klaffen oft weit auseinander: So ist ein Schnitzel aus dem Lehrbuch tellergroß, hauchdünn und von einer goldgelben Panade umgeben, die das Fleisch wellig umspielt. Wer im "Alten Senator" einkehrt, kann sich sicher sein, ein Musterexemplar zu bekommen: Klassischer und näher an der Perfektion kann ein Wiener Schnitzel nicht zubereitet sein. Althergebrachtes und inspirierte Kreationen teilen sich so einmütig die Karte, wie sich das sachlich-moderne Innenleben mit der altehrwürdigen Fassade verträgt. Der gebratene Fasan auf Kartoffelnudeln und Schalottenkompott ist leichter, als der nach Jagdgesellschaft klingende Name vermuten ließe, und beeindruckt nach einer Kostprobe gar den bodenständigen Schnitzelesser mir gegenüber. Was bei oberflächlicher Betrachtung ein Ort der Gegensätze ist, ist gleichzeitig ein Beispiel für unvermutete Harmonie.
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LA FAYETTE
Stadtteil: Uhlenhorst
Irgendwann musste es ja passieren. Irgendwann mussten auch die scharfen Prüfer des "Guide Michelin" das "La Fayette" entdecken und empfehlen, mag es sich noch so in Uhlenhorst verstecken. Seit 28 Jahren schon führt Richard Röhrich das schnuckelige Eckrestaurant (40 Plätze) mit dem gleichen Erfolgsrezept: Er hat das Stammgastsystem perfektioniert und betreut jeden mit einer herzlichen Art, die seinen bayrischen Wurzeln geschuldet ist. In der Küche schlägt seine stillere Ehefrau Nathalie feine Noten an und überrascht immer wieder mit ihrer Raffinesse: Das Cordon bleu vom Milchlamm füllt sie mit würzigem Ziegenkäse, der dem Fleisch den Kick gibt. Das Seewolffilet serviert sie auf saftigem Spargelrisotto, dem sie mit Bärlauchpesto aromatisch einheizt. Perfekt ist auch das Zusammenspiel der Perlhuhnterrine mit fein-scharfer Mango-Chilisalsa.
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K & K KochbarK & K KOCHBAR
Stadtteil: Rotherbaum
Als das süßsaure Rhabarberaroma keck auf der Zunge tanzt und von der Mascarponecreme milde gezügelt wird, sind wir sehr zu unserem Bedauern schon am Ende unserer aufregenden Reise durch die exzellente Kochwelt des Bastian Falkenroth. Der junge Wilde zeichnet verantwortlich für die Küche in Klaus Peter Koflers "K & K Kochbar", die in den Punkten Ambiente, Service, Konzept und Küche kein anderes Attribut als "perfekt" verdient. Erstes Highlight: der gemischte Blattsalat mit geraspeltem Steinbuttflavour. Experimentell: die knusprige Paella mit Gemüse. Sehr gut: der Biolachs an Joghurt-Karamell. Ungekannt cremig: das Petersilienwurzelpüree zum zarten Rumpsteak.
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GALLO NERO
Stadtteil: Winterhude
Das "Gallo Nero" begeistert Gourmets und Gern-Esser gleichermaßen, denn im Restaurant von Corrado Falco pulsiert das Leben und die Lust am Essen. Wir staunen nicht schlecht, als am Nachbartisch der herrlich duftende Wolfsbarsch aus seiner Salzkruste gemeißelt wird. Und als der Chef persönlich die Filetierung des Chianina-Steaks übernimmt. Beherzt schwingt er die Salz- und Pfeffermühle, träufelt sein kräftiges Olivenöl aus eigener Herstellung über das zarte und saftige Fleisch, gönnt sich selbst ein kleines Stück und ist sichtlich angetan. Erst wenn es ihm schmeckt, ist es gut genug für die Gäste. Uns überzeugen die Composizione di Antipasti mit Büffelmozzarella, hausgemachte feine Bandnudeln mit Trüffel und ein Lammkarree in einer aromatischen Rosmarin-Kräuter-Kruste mit Brunello-Knoblauch-Soße vollkommen von der Perfektion der Küche.
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mazza-hhMAZZA
Stadtteil: Eimsbüttel
Lassen Sie sich auf den bequemen Sesseln nieder, und lassen Sie bei Kerzenlicht die Karawane der Sinnesfreuden für 28 Euro über Ihren Tisch ziehen. Schon die Vorspeisenschälchen mit Kichererbsenpüree, Walnusscreme und raffiniert gewürztem Gemüse halten den Standard, den der Vorbesitzer Hanna Saliba gesetzt hat, allemal. Märchenhaft geht es weiter mit knusprigen Falafelbällchen, Lammwürstchen, Zanderfilet und Garnelen in Currysoße, perfekt gegarter Entenbrust auf Pflaumensoße und butterzartem Lamm in Schafskäsecreme.
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KOUROS
Stadtteil: St. Georg
Ein Besuch in der Staatsoper ist nichts gegen das vollendete Kellnerballett, das im "Kouros" allabendlich aufgeführt wird. Freundlich, witzig und persönlich, mit Schwung und perfektem Timing kommen hier Meisterwerke wie das Jungbullenfilet oder Lamm in Rotweinsoße, Austernpilze vom Grill oder ein herrlich cremiges Panna Cotta auf den Tisch. Das Publikum ist international, die Atmosphäre in dem hellen Restaurant intim. Inszeniert und dirigiert wird das Ganze von Wirt Spyros Kyvranoglou, der mit einer Tageskarte für Abwechslung sorgt. Der Handschlag zum Abschied besiegelt: Hier erreicht die griechische Küche den Olymp.
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KÜCHENWERKSTATT
Stadtteil: Uhlenhorst
Würde der Sternekoch und gefürchtete TV-Restaurantkritiker Christian Rach seine ehemaligen Mitarbeiter Angela Gnade und Gerald Zogbaum besuchen, er fände nichts als lobende Worte. Jeder Gast wird hier so charmant empfangen, als wäre er seit Jahren Stammgast. Die Gerichte klingen wie Poesie: gebratener Kaisergranat auf lauwarm eingelegtem Gemüse mit Maronen, roh und gegart mit Walnussemulsion und Zitronenschalencreme. Heilbutt in Vanille-Olivenöl, gegart mit Estragon-Karottenhaube. Eiderstedter Salzwiesenlamm auf zwei Arten mit Ysopjus, Olivenöl, Artischocken und Fenchelgnocchi.
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54 Grad Nord54 GRAD NORD
Stadtteil: Uhlenhorst
Der Name des Restaurants ist Konzept: Die Betreiber Fabienne Cotrait und Kai Stier bieten im stilvollen Souterrain norddeutsche Spezialitäten, wie es sie entlang des nördlichen 54. Breitengrades gibt. Den Auftakt machen der vorzügliche Blattsalat mit Kaninchenleber und die Steckrübensuppe mit Flusskrebsen. Zwischendurch ein Schluck Dithmarscher vom Fass, und die Geschmacksknospen sind frei für ein umwerfendes Labskaus und die saftige Ochsenlende mit gebratenem Wirsing. Zum Abschluss einen feurigen Obstbrand. Ein Prosit auf diese gute heimische Küche, zeitgemäß aufgepeppt, auf ganzer Linie begeisternd.
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